
Vom 14. bis 16. August 2024 fand bei uns am See ein ganz besonderer Teil der Projektwochen statt:
Der „Salong am See“, organisiert und moderiert von Kai Schächtele, wurde zu einem Ort für tiefgehende, offene und berührende Gespräche, weit entfernt von Social-Media-Empörung, Nachrichtenflut und Alltagshektik.
Unter dem Titel „Potluck-Salong“ trafen sich Menschen, um miteinander zu teilen, was sie bewegt, was ihnen Hoffnung macht und was sie herausfordert. Die Leitfragen: Wie können wir in einer Zeit permanenter Krisen, Konflikte und Unsicherheiten innerlich stabil bleiben? Und wie bleiben wir gleichzeitig zugewandt, mutig und engagiert für das, was uns wichtig ist?
In verschiedenen Gesprächsrunden sprachen wir darüber, wie jede*r Einzelne Wege findet, mit Unsicherheiten, Widersprüchen und Spannungen umzugehen. Es ging um emotionale Stärke, um das Führen schwieriger Gespräche, um Verbindung trotz unterschiedlicher Perspektiven, kurz: um ein „Trainingslager für innere Klarheit und äußere Zugewandtheit“.
Die Atmosphäre war getragen von Vertrauen und Offenheit, nicht zuletzt, weil jeder eingeladen war, sich einzubringen: mit Impulsen, Geschichten, Fragen oder auch einfach durch Zuhören. Ganz im Sinne von „Potluck“: Jeder bringt etwas mit, was nährt, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Für die leibliche Versorgung war gesorgt, es gab Platz für Zelte und Camper, und viele nutzten die Gelegenheit, nicht nur am Gespräch teilzunehmen, sondern sich auch in die Projektwochen einzubringen.
Dieser Salon war mehr als ein Format, er war ein Erlebnis des Miteinanders, das viele inspiriert und ermutigt hat. Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung!
