Initiativen für Nachhaltigkeit und Naturschutz bei uns aktiv

www.bioboden.de
www.climate-transparency.org
www.rebeam.de
www.projekt-n.org

„Neu am See ist ein fabelhafter Ort um zu lernen, wie man mit der Umwelt im EInklang lebt“ (Tobias Keye, Inhaber von Project N und Mitbegründer von BioBoden)

Unser Platz wurde schon von verschiedenen Genossenschaften, Firmen,  Pionieren und Institutionen für Treffen, Arbeiten und Workshops genutzt. Wir freuen uns besonders darüber wenn nicht nur direkt bei uns neue Verbindungen enstehen, sondern Kontakte in die Region geknüpft werden. Erste Samen sind gesät und man darf gespannt sein was daraus noch erwächst.

Wenn auch Sie Interesse haben, unser Grundstück für Ihre Vorhaben zu nutzen und Ihre Aktivitäten zu unseren gemeinnützigen Zielen passen, kontaktieren Sie uns gerne unter info@neuamsee.de . Eine gewisse Outdoor-Affinität und gutes Wetter sind jedoch Voraussetzung, da  unsere Räumlichkeiten sehr begrenzt sind.

Voodoohop – Camp

Foto: Franziska Brodhun

Voodoohop, ein internationales Künstler und Musiker-Kollektiv mit Wurzeln in Brasilien, Frankreich, Deutschland etc hat bei uns sein alljährliches Camp gemacht. Vor 6 Jahren in Sao Paolo gegründet, ist Voodoohop zu einer kleinen Bewegung geworden, deren experimenteller Charakter sich in diversen Aktivitäten auslebt. Mit unterschiedlichen internationalen Künstlern, Tänzern, Visual Artists, Performern und Musiker haben sie einerseits einen tollen Musikstil entwickelt, bei dem sie elektronische Musik mit traditionellen und rituellen brasilianischen Einflüssen vermischen und samt Software, Licht- und Rauminstallationen neue Wege probieren.
Andererseits beschäftigen sie sich in Brasilien mit ökologisch-nachhaltigen Lebensformen, betreiben Agroforstwirtschaft, setzen sich für Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

Bei uns sind die umtriebig Tourenden zusammengekommen, haben Bekannte aus Europa  getroffen, Pläne für die Zukunft geschmiedet und eine neue Compilation erstellt, die demnächst in Japan veröffentlicht wird.

Projektwochen & Workshop-Urlaub – Impressionen aus dem Sommer

 

Traditionen neu aufleben zu lassen und z.B. Spreewaldgurken einlegen waren bei Groß und Klein beliebt
Vom Boot aus kann man das Biosphärenreservat am besten erkunden, wenn man Glück hat sieht man nicht nur Schwäne sondern auch Biber und Seeadler
Für Gesundheits-Therapien, Yoga und Massage wurde kurzzeitig ein Dom-Zelt errichtet
Zum Schutz vor Regen können bei größeren Treffen Zelte aufgestellt werden
Kindermalkurs bei Greta
Bewusstsein und Bewunderung für die Natur entwickelt jeder, der bei uns auf dem Platz ist
Naturspektakel sind eher Norm als Ausnahme – Bodennebel gehört dazu
Eine Libelle ist auch das Wappentier vom Unterspreewald, sie steht symbolisch für die gute Wasserqualität
Sie kamen einfach plötzlich über die Wiese…bei uns gerät man eigentlich immer durch irgendetwas schönes Überraschendes ins Staunen

Ein paar Eindrücke aus diesem Sommer… es wurden Spreewaldgurken eingelegt, Swing-Tanzkurse, Yoga-Workshops und Thai-Massagen gegeben, es gab Kindermalkurse, Besuch von Aliens, es wurde gesegelt, gepaddelt und die Natur bestaunt. Es fanden Meetings und Firmenausflüge statt, es wurde entwickelt, geplant und viel genossen.

Renaturierung & Müllentsorgung

Nicht nur die Pflege und Entwicklung des Vereinsgrundstücks samt seiner Infrastruktur beanspruchen unsere Mitglieder in hohen Maßen, auch Renaturierung und Müllentsorgung werden noch für Jahre Gegenstand der Vereinstätigkeit sein.

Wir haben großflächig Steinplatten und in den Boden gegossene Betonverankerungen zurück gebaut, Anhänger voller Schutt und Steine transportiert, zahlreiche Hinterlassenschaften von Jahrzehnten aus dem Schilf des Uferbereiches und den Büschen gezogen. Immer noch ist an vielen Stellen sich zersetzendes Plastik über Flächen von vielen Quadratmetern in 20cm Tiefe im Boden vergraben.

 

Naturschatz Magerwiese angelegt

 

Unser Boden auf dem Gelände ist überwiegend trocken und nährstoffarm, da liegt es nah, eine Magerwiese anzulegen. Magerwiesen sind richtige Naturschätze, aber es gibt sie nur noch sehr selten weil man sich gezielt um sie kümmern und beispielsweise die Mahd entfernen muss um den Artenreichtum zu erhalten. Früher passierte das automatisch durch die Landwirtschaft, aber inzwischen rentiert sich das nicht mehr.

Damit man sie aus der Nähe beobachten kann, gibt es eine kleine Plattform zum Sitzen, Liegen, Gucken und Staunen.

Kultur mit 5 Sinnen – Unsere Ausstellungseröffnung !

Als Abschluss und Ergebnis unserer Workshop-Tage stand eine Ausstellung.

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Der Kulturaustausch und die gemeinsamen Erlebnisse wurden zu einer Ausstellung verarbeitet die nun im Flüchtlingsheim in Wutscherogge, das ein Übergangsheim ist, hängt. Sie heißt die Neuankömmlinge dort willkommen und zeigt ihnen, in welcher Region Deutschlands sie gelandet sind. Zu sehen sind die Einflüsse der jeweiligen Kulturen und das Zusammenfließen ebendieser an unseren Projekttagen. „Kultur mit 5 Sinnen – Unsere Ausstellungseröffnung !“ weiterlesen

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 2 / Erstellung der Ausstellung

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Geflüchtete, Brandenburger und Berliner verarbeiten die Ergebnisse von dem Workshop-Tag 1 zu einer Foto-Ausstellung über die Region, die Kulturen und das Projekt.

Unter der Anleitung der beiden Künstler Samia Hussein und Michael Birn verwandeln wir den Warteraum im Übergangswohnheim Wutscherogge in eine Art 3-D-Karte mit blauem Horizont durch den ganzen Raum.

Ein roter Punkt auf der Weltkarte: Die Wutscherogge. Ein roter Punkt auf der Europakarte. Immer derselbe Ort. Deutschland, Brandenburg, Spreewald. Immer der rote Punkt. Wir zoomen uns heran an diesen Ort, an dem alle gerade zufällig Zwischenstation machen, „Kultur mit 5 Sinnen – Tag 2 / Erstellung der Ausstellung“ weiterlesen

EINLADUNG ZUR VERNISSAGE

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn, liebe Interessierte,

der Kulturverein „Neu am See e.V.“ lädt zusammen mit der Ansässigenhilfe Neuendorf am See und Umgebung („Ahnung“) und der Flüchtlingsunterkunft Wutscherogge am
                              

Samstag, 24. September 2016 um 13 Uhr

zur Vernissage im Wartesaal der Flüchtlingsunterkunft Wutscherogge 1 in Neuendorf am See.

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten über Eindrücke und Begegnungen von 3 interkulturellen Workshops, bei denen gemeinsam gepaddelt, gekocht und musiziert wurde. Die Vernissage wird von einem musikalischen Programm begleitet, welches in einem der Workshops entstanden ist. Ziel des Projektes „Kultur mit 5 Sinnen – Begegnungsebenen im Spreewald schaffen“ ist es, geflüchteten Menschen Brandenburg zu zeigen und Brandenburgern Zugang zu den Kulturen der Ankommenden zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf Nachbarn und Freunde aus der Umgebung, die sich unsere gemeinsame Ausstellung ansehen.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 3: Hören

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Am 10.09.2016 haben wir auf unserem Vereinsgelände und in Schlepzig (Unterspreewald) parallel 3 Workshops veranstaltet. Im Workshop 3 ging es ums Hören:

Unter der Anleitung der Musiker Gregor Graciano, Musikworkshop mit den Musikern Raz Ohara und Niklas Potthoff und 18 Teilnehmern, Geflüchteten und Deutschen, Erwachsenen und Kindern statt. Das Konzert am Abend nach dem gemeinsamen Essen an einer langen Tafel mit 120 Gästen war der Höhepunkt des Tages. Es wurde ausgelassen getanzt und später am Lagerfeuer weiter musiziert und gesungen.

Ein bewegender und verbindender Moment, den wir alle nicht so schnell vergessen werden.

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 1: Fühlen & Sehen

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Am 10.09.2016 haben wir auf unserem Vereinsgelände und in Schlepzig (Unterspreewald) parallel 3 Workshops veranstaltet. Im Workshop 1 ging es um Fühlen & Sehen:

Wir starteten den Tag mit einem Besuch der Ausstellung des Biosphärenreservats und bekommen einen Eindruck von dem, was die Natur hier zu bieten hat.

„Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 1: Fühlen & Sehen“ weiterlesen

Pflege der Kuh „Elli“

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In Absprache und zusammen mit dem Bauern haben wir für ein paar Tage die Kuh „Ellie“ auf der Weide gegenüber mit Gras, Wasser und Trost versorgt. Nach einer schweren Geburt war sie sehr geschwächt und wollte nicht aufstehen. Jetzt geht es ihr zum Glück wieder sehr viel besser.

Ergebnisse der NaS-Permakulturworkshops von 2015 und 2016

 BILD 1 : Bestand der Pflanzungen 2015:

 

 

BILD 2 : Zahlreiche Pflanzungen in 2015 und 2016: Mischwald bei der Lichtung / Wildobsthecke zur Straße hin / Obstbäume am Weg / Buchen im Wald / Vorplatz / Hügel:

 

 

BILD 3 : Sukzessionsplan: Wie könnten die Pflanzungen bei der Lichtung in 10 Jahren aussehen:

 

In mehreren Permakulturworkshops unter der Leitung von Cornelius Plache wurde das Grundstück samt seinen Entwicklungsmöglichkeiten untersucht und ausgewertet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Biodiversität zu erhöhen, das sehr trockene Mikroklima zu verbessern und an einigen Stellen den Boden durch Laub- und Wurzelmasse aufzubauen. Die Anfänge sind gemacht! (siehe vorherige News Beiträge)

Es sind langfristige Pläne. Nicht nur weil es sehr viel Arbeit ist, sondern auch weil die Natur ihre Zeit braucht: Die Naturbeschaffenheit ist so speziell und herausfordernd, dass wir nur junge Bäume und Sträucher pflanzen können, damit sie ihr Wurzelsystem von Beginn an auf die widrigen Bedingungen hin entwickeln können. Es ist notwendig dass sie tiefe Wurzeln bilden bevor sie viel Wasser wegen ihrer Größe brauchen. Auch ist unser Sandboden kaum für Obstbäume geeignet. Wir haben es trotzdem gewagt und einige gepflanzt – mal gucken wie sie sich entwickeln!

Förderung für unser integratives Kulturprojekt bewilligt!

Unser Projekt „Kultur mit 5 Sinnen – Begegnungsebenen im Spreewald schaffen“ wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert! Unser Projekt soll einen aktiven und kreativen Kulturaustausch von Geflüchteten, Anwohnern und Ehrenamtlichen ermöglichen, bei dem gemeinsam per Kanu der Spreewald erkundet wird, gemeinsam international gekocht und gemeinsam musiziert wird. Die Beteiligten verarbeiten die Aktionen anschließend zu einer Foto-Ausstellung über die Region, die Kulturen und das Projekt. Wir freuen uns sehr darauf!