Naturschatz Magerwiese angelegt

 

Unser Boden auf dem Gelände ist überwiegend trocken und nährstoffarm, da liegt es nah, eine Magerwiese anzulegen. Magerwiesen sind richtige Naturschätze, artenreiche Biotope die als Rückzugsgebiet für zahlreiche Tiere und Pflanzen dienen die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.

Es gibt Magerwiesen nur noch sehr selten weil man sich gezielt um sie kümmern und beispielsweise die Mahd entfernen muss um den Artenreichtum zu erhalten. Früher passierte das automatisch durch die Landwirtschaft, aber inzwischen rentiert sich das nicht mehr.

Damit man den wertvollen Lebensraum und die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten aus der Nähe beobachten kann, gibt es eine kleine Plattform zum Sitzen, Liegen, Gucken und Staunen.

Pflege der Kuh „Elli“

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In Absprache und zusammen mit dem Bauern haben wir für ein paar Tage die Kuh „Ellie“ auf der Weide gegenüber mit Gras, Wasser und Trost versorgt. Nach einer schweren Geburt war sie sehr geschwächt und wollte nicht aufstehen. Jetzt geht es ihr zum Glück wieder sehr viel besser.

Ergebnisse der NaS-Permakulturworkshops von 2015 und 2016

 BILD 1 : Bestand der Pflanzungen 2015:

 

 

BILD 2 : Zahlreiche Pflanzungen in 2015 und 2016: Mischwald bei der Lichtung / Wildobsthecke zur Straße hin / Obstbäume am Weg / Buchen im Wald / Vorplatz / Hügel:

 

 

BILD 3 : Sukzessionsplan: Wie könnten die Pflanzungen bei der Lichtung in 10 Jahren aussehen:

 

In mehreren Permakulturworkshops unter der Leitung von Cornelius Plache wurde das Grundstück samt seinen Entwicklungsmöglichkeiten untersucht und ausgewertet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Biodiversität zu erhöhen, das sehr trockene Mikroklima zu verbessern und an einigen Stellen den Boden durch Laub- und Wurzelmasse aufzubauen. Die Anfänge sind gemacht! (siehe vorherige News Beiträge)

Es sind langfristige Pläne. Nicht nur weil es sehr viel Arbeit ist, sondern auch weil die Natur ihre Zeit braucht: Die Naturbeschaffenheit ist so speziell und herausfordernd, dass wir nur junge Bäume und Sträucher pflanzen können, damit sie ihr Wurzelsystem von Beginn an auf die widrigen Bedingungen hin entwickeln können. Es ist notwendig dass sie tiefe Wurzeln bilden bevor sie viel Wasser wegen ihrer Größe brauchen. Auch ist unser Sandboden kaum für Obstbäume geeignet. Wir haben es trotzdem gewagt und einige gepflanzt – mal gucken wie sie sich entwickeln!

Wir haben Hühner!

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Zur Freude der Kinder sind heute 5 Hennen in ihren kleinen Stallwagen eingezogen. In der Anfangszeit werden sie noch im Gehege sein, dann lassen wir sie tagsüber frei laufen. Wir freuen uns auf frische Hühnereier.