Voodoohop – Camp

Foto: Franziska Brodhun

Voodoohop, ein internationales Künstler und Musiker-Kollektiv mit Wurzeln in Brasilien, Frankreich, Deutschland etc hat bei uns sein alljährliches Camp gemacht. Vor 6 Jahren in Sao Paolo gegründet, ist Voodoohop zu einer kleinen Bewegung geworden, deren experimenteller Charakter sich in diversen Aktivitäten auslebt. Mit unterschiedlichen internationalen Künstlern, Tänzern, Visual Artists, Performern und Musiker haben sie einerseits einen tollen Musikstil entwickelt, bei dem sie elektronische Musik mit traditionellen und rituellen brasilianischen Einflüssen vermischen und samt Software, Licht- und Rauminstallationen neue Wege probieren.
Andererseits beschäftigen sie sich in Brasilien mit ökologisch-nachhaltigen Lebensformen, betreiben Agroforstwirtschaft, setzen sich für Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

Bei uns sind die umtriebig Tourenden zusammengekommen, haben Bekannte aus Europa  getroffen, Pläne für die Zukunft geschmiedet und eine neue Compilation erstellt, die demnächst in Japan veröffentlicht wird.

Projektwochen & Workshop-Urlaub – Impressionen aus dem Sommer

 

Traditionen neu aufleben zu lassen und z.B. Spreewaldgurken einlegen waren bei Groß und Klein beliebt
Vom Boot aus kann man das Biosphärenreservat am besten erkunden, wenn man Glück hat sieht man nicht nur Schwäne sondern auch Biber und Seeadler
Für Gesundheits-Therapien, Yoga und Massage wurde kurzzeitig ein Dom-Zelt errichtet
Zum Schutz vor Regen können bei größeren Treffen Zelte aufgestellt werden
Kindermalkurs bei Greta
Bewusstsein und Bewunderung für die Natur entwickelt jeder, der bei uns auf dem Platz ist
Naturspektakel sind eher Norm als Ausnahme – Bodennebel gehört dazu
Eine Libelle ist auch das Wappentier vom Unterspreewald, sie steht symbolisch für die gute Wasserqualität
Sie kamen einfach plötzlich über die Wiese…bei uns gerät man eigentlich immer durch irgendetwas schönes Überraschendes ins Staunen

Ein paar Eindrücke aus diesem Sommer… es wurden Spreewaldgurken eingelegt, Swing-Tanzkurse, Yoga-Workshops und Thai-Massagen gegeben, es gab Kindermalkurse, Besuch von Aliens, es wurde gesegelt, gepaddelt und die Natur bestaunt. Es fanden Meetings und Firmenausflüge statt, es wurde entwickelt, geplant und viel genossen.

Theater-Komödie „Handjob“

Foto und Plakatdesign: Chris Gonz

Zu dem bunten Blumenstrauß an Theaterstücken die bei uns auf dem Platz schon aufgeführt wurden gesellt sich nun auch die herrlich bitterböse Theater-Komödie „HANDJOB“ aus der Feder von Oscar-Preisträger Martin McDonagh („Brügge sehen und sterben“):

„Wisst ihr, wie sich das anfühlt? Wenn dir jemand zuwinkt, aus der Ferne, mit deiner eigenen Hand? Wisst ihr, wie sich das anfühlt?“

Carmichael (David Bredin) weiß, wie es sich anfühlt, denn Carmichael hat es erlebt. Ein Haufen nichtsnutziger Jugendlicher hat ihm die Hand abgeschnitten und sie mitgenommen – und ihm damit zugewinkt. Das ist lange her, aber Carmichael hat es nicht vergessen, und er will seine Hand wieder.

Auf seiner aberwitzigen Suche durchquert er das ganze Land, von Osten nach Westen, geht diffusen Hinweisen nach und sitzt doch immer wieder nur Betrügern auf. Das macht ihn noch wütender. Und noch entschlossener, endlich zurückzubekommen, was ihm gehört. Diesmal ist er an ein junges Gangsterpärchen (Kai Schumann, Cornelia Werner) geraten, das auf das schnelle Geld hofft. Als sich herausstellt, dass auch diese Hand nicht seine Hand ist, kommt es zu einem Showdown in einem Hotel in der amerikanischen Provinz; zu absurden Dialogen, und nicht zuletzt zu hochphilosophischen Ausführungen des einfältig-genialen Rezeptionisten (Benjamin Kramme), der lieber vom Heldentum träumt , als lebensrettende Anrufe zu tätigen und Explosionen zu verhindern.“ (H&S Verlag)

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Stummfilmnacht mit Live-Begleitung

„Die Reise zum Mond“ – Science Fiction Stummfilm des französischen Filmpioniers Georges Méliès von 1902

Die preisgekrönten Filmmusiker Oli Biehler und Lorenz Dangel (Deutscher Filmpreis, Deutscher Fernsehpreis etc.) beehrten uns für eine Stummfilm-Nacht. Zu so zaubervollen Filmen wie „Die Reise zum Mond“ gab es Live-Begleitung samt Geige, Gitarre & Co.

1000 GESTALTEN – unsere KunstAktion zum G20 Gipfel

Wir wollten Menschen mobilisieren. Wir wollten den G20 Gipfel dafür nutzen um mit einer Kunstperformance Bilder der friedlichen, aktiven und selbstbewussten Zivilgesellschaft rund um die Welt zu senden.

Wir haben es geschafft und es war überwältigend!

Im Laufe der letzten fünf Monate haben vor und hinter den Kulissen weit über 1000 Menschen dafür gearbeitet, viele von ihnen waren vorher noch nie Teilnehmer einer Kunstaktion, sind nie zuvor auf die Straße gegangen. Menschen aus über 85 Städten in ganz Europa meldeten sich als Performer und Helfer an – per Crowdfunding kamen über 20.000 Euro Spenden zusammen.

Die beeindruckenden Bilder wurden samt ihrer Botschaft national und international in den Medien aufgegriffen und interpretiert . Von der Tagesschau und zahllosen Medien in Deutschland bis hin zu CNN, Washington Post, The Guardian, Newsweek oder Rolling Stone und Titelseiten auf Zeitungen in der ganzen Welt.

mehr infos unter https://1000gestalten.de/

Die 1000 GESTALTEN kommen!

Foto: Christian Angl
Foto: Christian Angl
Foto: Kai Schächtle

Der G20-Gipfel in Hamburg rückt näher – Die erste Delegation unserer 1000 GESTALTEN – Kunstaktion ist am 17. Juni durch die Hamburger Innenstadt gezogen.

Bei der ersten Vorab-Aktion der Kunstperformance 1000 GESTALTEN ist am vergangenen Samstag eine Delegation der verkrusteten Lehmgestalten durch Hamburgs Innenstadt gezogen. Die Fotos, die dabei entstanden sind, geben nicht nur einen Eindruck davon, wie die Haupt-Performance am 5. Juli aussehen wird. Sie zeigen auch, wie irritiert und fasziniert die Passanten auf die Gestalten reagiert haben. Viele interessierten sich für die Hintergründe der Aktion und begannen Gespräche über deren Motive – so, wie es sich die Initiatorinnen und Initiatoren vorgestellt haben.

Das Medienecho war jetzt schon enorm:

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Theater: Ein Akt aus dem „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare

Fotos: Christian Angl

Foto: Tim Schröder

„Der Sommernachtstraum“ gehört zu den meistgespielten Werken Shakespeares. Der Spielort ist ein an die Stadt angrenzender verzauberter Wald.

Unser Kulturverein hat sich vorgenommen, jedes Jahr einen Erzählstrang dieses Werkes zu spielen. Dieses Jahr (im Zweiten Teil) verlaufen sich vier Städter im Wald und erleben ihr blaues Wunder. Am Schluß war auch das Publikum verzaubert.

Spieler: Freunde und Vereinsmitglieder. Leitung: Jule Torhorst. Kostüm: Daphne Roeder

1000 GESTALTEN läuft an!

Graue Gestalten in verkrusteten Anzügen tauchen vor dem G20-Gipfel an diversen Orten Hamburgs auf. Ihre Gesichter sind leer, sie bewegen sich langsam und ohne Interaktion. Sie formieren sich, wachsen nach und nach zu einer beeindruckenden Masse an, die sich unaufhaltsam, Meter für Meter, durch die Stadt schiebt. 

Einer von ihnen wird plötzlich stehenbleiben und alles verändern …

Unsere Kunstaktion “1000 GESTALTEN” zum G20-Gipfel in Hamburg in Kooperation mit dem Gängeviertel nimmt Formen an! Vorgestern ist unsere Website und die zugehörige Kampagne online gegangen. Mehr Infos dazu auf 1000GESTALTEN.de

„Das kleine Gespenst“ – Kindertheater

 

Foto: Christian Angl
Foto: Christian Angl
Foto: Christian Angl

Eins der Highlights von unserem Pfingst-Programm: Das Kindertheaterstück „Das kleine Gespenst“ nach Otfried Preußler sorgte für helle Begeisterung bei Groß und Klein.