Kindertheater „Max und Moritz“ auf unserem Pfingst-Fest

Fotos: Jane Saks

Es war toll! Das Berliner Kindertheater KOLONASTIX interpretiert den Klassiker für sich und das Publikum neu und stellt so „Max und Moritz“ in eine Reihe mit anderen unangepassten, gegen Autoritäten aufbegehrenden Heldinnen und Helden der Kinderliteratur. Drei Kinder, gespielt von drei Darsteller_Innen, lassen sich in einen Supermarkt einschließen. Dort er-spielen sie sich die altbekannte Geschichte von „Max und Moritz“ – auf völlig neue Art: Dabei kommen Slapstick und Situationskomik, Bewegungs- und Objekttheater, Sprachwitz und musikalisch-rhythmische Sprachbehandlung zum Einsatz, so dass „Max und Moritz“ ein Spaß für die ganze Familie wird.

Kindertheater KOLONASTIX

Juchu! Auch in diesem Jahr wird bei uns auf dem Platz an Pfingsten wieder Kindertheater stattfinden: KOLONASTIX wird „Max & Moritz“ nach Wilhelm Busch aufführen. Der Eintritt für alle unter 14 ist frei.

Foto: Marc Gilsdorf

Renaturierung & Müllentsorgung

Nicht nur die Pflege und Entwicklung des Vereinsgrundstücks samt seiner Infrastruktur beanspruchen unsere Mitglieder in hohen Maßen, auch Renaturierung und Müllentsorgung werden noch für Jahre Gegenstand der Vereinstätigkeit sein.

Wir haben großflächig Steinplatten und in den Boden gegossene Betonverankerungen zurück gebaut, Anhänger voller Schutt und Steine transportiert, zahlreiche Hinterlassenschaften von Jahrzehnten aus dem Schilf des Uferbereiches und den Büschen gezogen. Immer noch ist an vielen Stellen sich zersetzendes Plastik über Flächen von vielen Quadratmetern in 20cm Tiefe im Boden vergraben.

 

Die Theaterproben haben begonnen

Foto: Christian Angl

Es wird wieder gespielt! Vereinsmitglied Jule Torhorst, Schauspielerin, Regisseurin und Coach, leitet auch dieses Jahr wieder einen Theaterkurs, der offen für alle ist. Von Dezember bis Mai wird alle zwei Wochen ein Erzählstrang des Sommernachtstraums geprobt um ihn an Pfingsten bei uns auf dem Platz aufzuführen.

Von Dezember bis April finden die Proben in Ermangelung von Räumlichkeiten in Berlin statt. Ab Mai spielt das Wetter hoffentlich mit und es geht raus!

Als Schauspieler dieses Mal dabei sind Philipp W., Claudius, Fares, Olli D., Arina, Onaima, Teresa, Rose, Leonie, Jane und Olaf.

Kostüm und Ausstattung übernimmt wieder die großartige Daphne Roeder.

Naturschatz Magerwiese angelegt

 

Unser Boden auf dem Gelände ist überwiegend trocken und nährstoffarm, da liegt es nah, eine Magerwiese anzulegen. Magerwiesen sind richtige Naturschätze, aber es gibt sie nur noch sehr selten weil man sich gezielt um sie kümmern und beispielsweise die Mahd entfernen muss um den Artenreichtum zu erhalten. Früher passierte das automatisch durch die Landwirtschaft, aber inzwischen rentiert sich das nicht mehr.

Damit man sie aus der Nähe beobachten kann, gibt es eine kleine Plattform zum Sitzen, Liegen, Gucken und Staunen.

Kultur mit 5 Sinnen – Unsere Ausstellungseröffnung !

Als Abschluss und Ergebnis unserer Workshop-Tage stand eine Ausstellung.

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Der Kulturaustausch und die gemeinsamen Erlebnisse wurden zu einer Ausstellung verarbeitet die nun im Flüchtlingsheim in Wutscherogge, das ein Übergangsheim ist, hängt. Sie heißt die Neuankömmlinge dort willkommen und zeigt ihnen, in welcher Region Deutschlands sie gelandet sind. Zu sehen sind die Einflüsse der jeweiligen Kulturen und das Zusammenfließen ebendieser an unseren Projekttagen. „Kultur mit 5 Sinnen – Unsere Ausstellungseröffnung !“ weiterlesen

Vortrag bei der Brandenburgischen Sportsjugend

Bildschirmfoto von http://sportjugend-bb.de/

Unsere Vereinsmitglieder sind in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv und vernetzen sich mehr und mehr in der Region. Maja Göpel, Gründungsmitglied von Neu am See, wurde von der Brandenburgischen Sportjugend dazu eingeladen einen Vortrag auf ihrem jährlichen Jugendhauptausschuss zu halten. Dieser ist das oberste Beschlussorgan des BSJ und diskutiert strategische Fragen der Sportvereine in Brandenburg und ihrer inhaltlichen Ausrichtung im Bildungsprogramm. Im September 2016 wurde in Blossin das Thema Nachhaltigkeit und der Zusammenhang mit Sport bzw. Sportvereinen auf die Agenda gesetzt. Die promovierte Politikwissenschaftlerin und Autorin des Buches „The Great Mindshift“ ist Expertin auf dem Gebiet Nachhaltigkeitstransformationen und diskutierte mit Leitungskräften und Programmorganisatoren die Zusammenhänge zwischen Lebensqualität, Gemeinschaft, Aktivität, Integration und dem Schutz unseres Planeten sowie die Rolle von Sportvereinen in der politischen Wahrnehmung.

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 2 / Erstellung der Ausstellung

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Geflüchtete, Brandenburger und Berliner verarbeiten die Ergebnisse von dem Workshop-Tag 1 zu einer Foto-Ausstellung über die Region, die Kulturen und das Projekt.

Unter der Anleitung der beiden Künstler Samia Hussein und Michael Birn verwandeln wir den Warteraum im Übergangswohnheim Wutscherogge in eine Art 3-D-Karte mit blauem Horizont durch den ganzen Raum.

Ein roter Punkt auf der Weltkarte: Die Wutscherogge. Ein roter Punkt auf der Europakarte. Immer derselbe Ort. Deutschland, Brandenburg, Spreewald. Immer der rote Punkt. Wir zoomen uns heran an diesen Ort, an dem alle gerade zufällig Zwischenstation machen, „Kultur mit 5 Sinnen – Tag 2 / Erstellung der Ausstellung“ weiterlesen

EINLADUNG ZUR VERNISSAGE

Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn, liebe Interessierte,

der Kulturverein „Neu am See e.V.“ lädt zusammen mit der Ansässigenhilfe Neuendorf am See und Umgebung („Ahnung“) und der Flüchtlingsunterkunft Wutscherogge am
                              

Samstag, 24. September 2016 um 13 Uhr

zur Vernissage im Wartesaal der Flüchtlingsunterkunft Wutscherogge 1 in Neuendorf am See.

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten über Eindrücke und Begegnungen von 3 interkulturellen Workshops, bei denen gemeinsam gepaddelt, gekocht und musiziert wurde. Die Vernissage wird von einem musikalischen Programm begleitet, welches in einem der Workshops entstanden ist. Ziel des Projektes „Kultur mit 5 Sinnen – Begegnungsebenen im Spreewald schaffen“ ist es, geflüchteten Menschen Brandenburg zu zeigen und Brandenburgern Zugang zu den Kulturen der Ankommenden zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf Nachbarn und Freunde aus der Umgebung, die sich unsere gemeinsame Ausstellung ansehen.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 3: Hören

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Am 10.09.2016 haben wir auf unserem Vereinsgelände und in Schlepzig (Unterspreewald) parallel 3 Workshops veranstaltet. Im Workshop 3 ging es ums Hören:

Unter der Anleitung der Musiker Gregor Graciano, Musikworkshop mit den Musikern Raz Ohara und Niklas Potthoff und 18 Teilnehmern, Geflüchteten und Deutschen, Erwachsenen und Kindern statt. Das Konzert am Abend nach dem gemeinsamen Essen an einer langen Tafel mit 120 Gästen war der Höhepunkt des Tages. Es wurde ausgelassen getanzt und später am Lagerfeuer weiter musiziert und gesungen.

Ein bewegender und verbindender Moment, den wir alle nicht so schnell vergessen werden.

Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 1: Fühlen & Sehen

Begegnungsebenen im Spreewald schaffen / gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Am 10.09.2016 haben wir auf unserem Vereinsgelände und in Schlepzig (Unterspreewald) parallel 3 Workshops veranstaltet. Im Workshop 1 ging es um Fühlen & Sehen:

Wir starteten den Tag mit einem Besuch der Ausstellung des Biosphärenreservats und bekommen einen Eindruck von dem, was die Natur hier zu bieten hat.

„Kultur mit 5 Sinnen – Tag 1 / Workshop 1: Fühlen & Sehen“ weiterlesen

Ergebnisse der NaS-Permakulturworkshops von 2015 und 2016

 BILD 1 : Bestand der Pflanzungen 2015:

 

 

BILD 2 : Zahlreiche Pflanzungen in 2015 und 2016: Mischwald bei der Lichtung / Wildobsthecke zur Straße hin / Obstbäume am Weg / Buchen im Wald / Vorplatz / Hügel:

 

 

BILD 3 : Sukzessionsplan: Wie könnten die Pflanzungen bei der Lichtung in 10 Jahren aussehen:

 

In mehreren Permakulturworkshops unter der Leitung von Cornelius Plache wurde das Grundstück samt seinen Entwicklungsmöglichkeiten untersucht und ausgewertet. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Biodiversität zu erhöhen, das sehr trockene Mikroklima zu verbessern und an einigen Stellen den Boden durch Laub- und Wurzelmasse aufzubauen. Die Anfänge sind gemacht! (siehe vorherige News Beiträge)

Es sind langfristige Pläne. Nicht nur weil es sehr viel Arbeit ist, sondern auch weil die Natur ihre Zeit braucht: Die Naturbeschaffenheit ist so speziell und herausfordernd, dass wir nur junge Bäume und Sträucher pflanzen können, damit sie ihr Wurzelsystem von Beginn an auf die widrigen Bedingungen hin entwickeln können. Es ist notwendig dass sie tiefe Wurzeln bilden bevor sie viel Wasser wegen ihrer Größe brauchen. Auch ist unser Sandboden kaum für Obstbäume geeignet. Wir haben es trotzdem gewagt und einige gepflanzt – mal gucken wie sie sich entwickeln!

„Das kleine Gespenst“ – Kindertheater

 

Foto: Christian Angl
Foto: Christian Angl
Foto: Christian Angl

Eins der Highlights von unserem Pfingst-Programm: Das Kindertheaterstück „Das kleine Gespenst“ nach Otfried Preußler sorgte für helle Begeisterung bei Groß und Klein.